Gemeinderatswahl 2024

Die diesjährige Wahl für den Gemeinderat der Gemeinde Niederau findet am 9. Juni 2024 statt. Folgende Kandidatinnen und Kandidaten wurden am 28. Februar 2024 in unserer Mitgliederversammlung gewählt:

  • Lukas Loose
    Wohnort: Gröbern
    Familienstand: in einer Beziehung, 1 Kind
    Geboren: 1995
    Beruf: Winzer
    Motivation: Als gebürtiger Gröberner liegt das Gemeindeleben mir sehr am Herzen. Mit der Sanierung von einem alten Fachwerkhaus haben wir uns ein Traum erfüllt. Die ganze Familie an einem Ort zu haben, in Verbindung mit unserem Weingut, ist für mich Motivation, alles zu geben, das alle zukünftigen Generationen diesen Ort auch wertzuschätzen wissen.
    Erfahrung: Seit jungen Jahren bin ich aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr, im Niederauer Karnevals Club, im Gröberner Sport und Freizeit Verein und den Ackerbrüdern Niederau. Dies bietet mir ein sehr breites Netzwerk auch über die Gemeindegrenzen hinaus. Meine landwirtschaftlichen, organisatorischen und verwaltungstechnischen Kenntnisse entwickle ich täglich bei der Arbeit in unserem Weingut weiter und kann diese schon jetzt voll bei der Gemeinderatsarbeit einbringen.
    Ziele: Ich will mich für faire und nachvollziehbare Entscheidungen einsetzten. Auch wenn es nicht immer einfach sein wird, bei allen Punkten das Gewünschte durch zusetzten, möchte ich mich dafür einsetzten, die Entscheidungen langfristig und sinnvoll zu fällen. Die Themen Kinderbetreuung, Sportplätze, eine gemeindeeigene Schulküche, Nahversorgung und Vernetzung von Gewerbetreibenden liegen mir dabei besonders am Herzen.
    Lukas Loose
  • Felix Pabst
    Wohnort: Niederau
    Geboren: 1987
    Familienstand: verheiratet, 3 Kinder
    Beruf: Verwaltungswirt & Dozent/Prüfer für Verwaltungsberufe
    Motivation: Mich motiviert Niederau mit seinen Ortsteilen als attraktiven Ort mit ländlichem Flair zu erhalten und gleichzeitig für Menschen jeden Alters lebenswert zu machen. Jedoch sollen dabei die Eigenarten der jeweiligen Ortsteile im Blick behalten werden. Ich möchte mein großes Netzwerk an Freunden und Kollegen in verschiedensten Behörden einbringen, damit die Gemeinde Niederau ihre Möglichkeiten (z. B. bei der Beantragung von Fördermitteln) bestmöglich nutzen kann.
    Erfahrung: Ich war bereits in vielen Behörden der Landes- und Kommunalverwaltung tätig, u. a. in der Stadtverwaltung Großenhain, der Gemeindeverwaltung Bannewitz sowie der Landesdirektion Sachsen. Im Rahmen meiner Tätigkeiten habe ich einen umfassenden Einblick in die Verwaltungstätigkeit sowie die Aufgaben und Rolle des Gemeinderats erhalten.
    Ziele: Mein Ziel ist es, die Gemeinderatstätigkeit im Interesse der Einwohner der Gemeinde auszuüben und dies transparent. Dazu halte ich es für erforderlich, vor grundlegenden Entscheidungen wie der Schließung von Kinderbetreuungseinrichtungen oder Jugendklubs die Einwohner jeden Alters einzubeziehen. Als Gemeinderat sehe ich es als meine Aufgabe, die Interessen der Einwohner der Gemeinde in den Vordergrund zu stellen und nicht lediglich finanzielle Aspekte als Entscheidungsgrundlage zu nehmen! Vor Gemeinderatsbeschlüssen müssen die langfristigen Auswirkungen betrachtet und entsprechende Konzepte eingefordert werden. Die vorgelegten Beschlussvorlagen werde ich kritisch hinterfragen, gleiches gilt für die Arbeit der Gemeindeverwaltung. Eines meiner vorrangigen Ziele ist die frühestmögliche Kündigung des Vertrages für die angemietete Kindertagesstätte „Niederauer Entdecker“ in Meißen und Erhaltung von Betreuungseinrichtungen für alle Niederauer Kinder im Gemeindegebiet, auch im Ortsteil Niederau. Weiterhin werde ich mich besonders für den Abschluss einer Kooperationsvereinbarung zwischen den Gemeinden Niederau und Weinböhla für die verbindliche Aufnahme Niederauer Schüler an der Oberschule Weinböhla einsetzen. Einer Steuererhöhung durch die Hintertür im Zuge der Grundsteuerreform werde ich nicht zustimmen, es gibt andere Einnahmemöglichkeiten für die Gemeinde.
    Felix Pabst
  • Christoph Gasch
    Wohnort: Niederau
    Geboren: 1988
    Familienstand: verheiratet, 4 Kinder
    Beruf: Elektroingenieur und Landwirt im Nebenerwerb
    Motivation: Ich stelle mich zur Wahl, um mich noch mehr ins Gemeindeleben einzubringen. Als langjähriger Einwohner von Niederau ist es mir ein Anliegen, unsere Gemeinde weiterzuentwickeln und dabei die Bedürfnisse aller Bürger im Blick zu behalten. Meine Verbundenheit mit unserem Dorf und das Ziel, dieses zukunftsorientiert auszurichten, motivieren mich für die Arbeit im Gemeinderat.
    Erfahrung: Durch meine berufliche Tätigkeit als Gruppenleiter habe ich umfangreiche Erfahrungen in der Leitung von Teams und Projekten gesammelt. Dabei konnte ich meine Fähigkeiten zur Lösungsfindung sowohl auf sozialer als auch auf strategischer Ebene erfolgreich einsetzen. Diese Erfahrungen geben mir eine gute Grundlage, effektiv Lösungen zu arbeiten und konstruktiv mit neuen Herausforderungen umzugehen.
    Ziele: Eines meiner vorrangigen Ziele ist es, mich für den Erhalt der Kindertagesplätze innerhalb der Gemeinde einzusetzen. Als engagierter Familienvater ist mir bewusst, wie wichtig eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung für Familien ist und wie entscheidend sie für die Zukunft unserer Gemeinde ist. Dabei ist es mir besonders wichtig, nicht nur kurzfristige Lösungen zu finden, sondern langfristig nachhaltige Strukturen zu schaffen. Darüber hinaus strebe ich an, transparente und nachhaltige Entscheidungen im Gemeinderat zu treffen, die sowohl soziale als auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigen. Durch meine nebenberufliche landwirtschaftliche Tätigkeit habe ich gelernt, wie wichtig es ist, Ressourcen effizient zu nutzen und Verantwortung zu übernehmen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass unsere Gemeinde langfristig für alle Altersschichten lebenswert bleibt.
    Christoph Gasch
  • Stephan Lorenz
    Wohnort: Niederau
    Geboren: 1982
    Familienstand: verheiratet, 2 Kinder
    Beruf: Beamter
    Motivation: Die Arbeit des Gemeinderates als Kontrollorgan über die Verwaltung und Impulsgeber aus der Bürgerschaft heraus, ist meine Motivation. Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde sollen ihre Teilhabe an demokratischen Entscheidungsprozessen durch die Arbeit des Gemeinderates wieder spürbar mitgestalten können.
    Erfahrung: In die Arbeit als Gemeinderat werde ich mich mit meiner langjährigen Verwaltungserfahrung und dem notwendigen juristischen und wirtschaftlichen Sachverstand einbringen.
    Ziele: Die Gemeinde soll für alle Generationen lebenswert bleiben. Neben der langfristigen Sicherung von Kindertageseinrichtungen im Gemeindegebiet liegt ein weiterer meiner Schwerpunkte darin, die Ortsteile auch für ältere Generationen lebenswert zu gestalten. Das Leben im gewohnten Umfeld bis ins hohe Alter ist daher eines meiner erklärten Ziele. Dazu zählen für mich neben einem gut ausgebauten öffentlichen Personennahverkehr eine leicht erreichbare Nahversorgung, sowie medizinische und pflegerische Versorgung.
    Stephan Lorenz
  • Susanne Hänsel
    Wohnort: Ockrilla
    Geboren: 1979
    Familienstand: verheiratet, 3 Kinder
    Beruf: Tagesmutter
    Motivation: Mir ist es sehr wichtig, die kleinen Kitas in der Gemeinde Niederau zu erhalten, da die großen Einrichtungen zwar wirtschaftlich günstiger sind, ich diese persönlich aber für Krippen- und Kitakinder aufgrund der Größe und des Stressfaktors einfach nicht gut für diese Altersgruppen finde. Ich möchte, dass unsere Kinder wieder mehr im Mittelpunkt stehen und nicht nur die Finanzen. Zudem ist es mir ein Anliegen, mit dafür zu sorgen, das es kurze Anfahrtswege für die Eltern zu den Einrichtungen gibt, da sie meist schon einen längeren Arbeitsweg vor sich haben und es daher sehr entlastend ist, wenn die Wege kurz und so gebündelt wie möglich liegen. Gleichzeitig möchte ich mich aber auch für das Personal in den Einrichtungen starkmachen. Da ich als Elternsprecherin in den drei Bildungseinrichtungen meiner Kinder tätig bin, bekomme ich viele Blickwinkel in unterschiedliche Bereiche. Auch für Jugendliche und Senioren brauchen wir ansprechende Lösungen und Ideen, mit denen so vielen wie möglich geholfen ist. Eine Tagespflege für nur 10 Personen ist viel zu wenig mit Sicht auf den Altenanteil der Anwohner in der Gemeinde.
    Erfahrung: Politische Erfahrung habe ich noch nicht, aber ich stelle mich gern neuen Herausforderungen. Wer Anregungen und Sorgen hat, kann sich gern an mich wenden.
    Ziele: Ich möchte das auch an normal verdienende Bürger gedacht wird. Nicht alle bekommen regelmäßig eine Lohnanpassung. Aufgrund der hohen Inflation ist so schon alles preisintensiv geworden und ich möchte mich dafür einsetzen, dass z. B. demnächst die Grundsteuer auch bezahlbar bleibt.
    Susanne Hänsel
  • Matthias Ehrig
    Wohnort: Niederau
    Geboren: 1981
    Familienstand: verheiratet, 2 Kinder
    Beruf: Elektrotechniker
    Motivation: Ich danke der Gemeindeverwaltung für das bisher Erreichte, möchte gern mehr über die kommunale Arbeit lernen, Prozesse und Abhängigkeiten verstehen sowie die Zusammenarbeit stärken. Als 2019 zugezogene Familie mit zwei Kindern können wir in die Gemeindearbeit unsere Perspektive mit einbringen. Meine Erfahrungen und Kenntnisse möchte ich zum Erhalt und zur Erhöhung der Lebensqualität in Niederau anbieten.
    Erfahrung: Aufgrund meiner bisherigen Berufsstationen in den Bereichen Software-Entwicklung in internationalen Teams im Automobilbereich, in der PV-Modul-Entwicklung (Anschlusstechnik), sowie im Mess- und Wasserbau-Labor verfüge ich über viele Fähigkeiten. Vorteilsübersetzung und hohe Kommunikationsbereitschaft zählen zu meinen Stärken. Besonnenheit und Empathie zeichnen mich aus.
    Ziele: Es ist mir wichtig Altes zu bewahren, Werte zu sehen sowie diese zu erhalten. Damit wir am Ort auch in Zukunft gut leben können, soll bereits vorhandene Technik und Infrastruktur geprüft, wirtschaftlich eingestellt, ertüchtigt oder erweitert werden. Individuell angepasste Verkehrskonzepte sorgen für Sicherheit im Straßenverkehr und weniger Lärm. Neue Fahrradwege und bessere Beschilderung der Freizeit-Ziele können dem Tourismus und der regionalen Entwicklung positive Impulse geben. Der ÖPNV sollte mehr Menschen erreichen und wieder eine Alternative zum Auto werden. Mit höherer Fördermittel-Quote und einer Steigerung der Projekt-Anträge sollen die Gemeinde-Einnahmen erweitert werden, um für unseren Ort die besten Voraussetzungen für die Zukunft zu schaffen.
    Matthias Ehrig


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